Caritasverband für Bochum und Wattenscheid e. V., 15.12.2015

real-Markt und Software-Unternehmen SCISYS erfüllen Kinderwünsche

Caritas Bochum freut sich über Kooperation mit den beiden Unternehmen

Kinderaugen am Weihnachtsfest zum Leuchten bringen, das möchten der real-Markt in Bochum- Riemke und das Software-Unternehmen SCISYS aus Bochum-Werne. Beide Unternehmen haben in der Adventszeit einen Wunschbaum aufgestellt und ihre Kunden und Mitarbeiter dazu aufgefordert, die ersehnten Geschenke für Kinder zu besorgen. Kurz vor Heiligabend werden die Päckchen dann an den Caritasverband überreicht, der sie an die Eltern der Jungen und Mädchen weiterleitet.

Für die Firma SCISYS ist die Benefiz-Aktion eine Premiere, der real-Markt arbeitet bereits zum dritten Mal mit dem katholischen Wohlfahrtsverband zusammen. "Die ersten Kunden haben uns bereits Anfang November gefragt, ob wir wieder einen Wunschbaum anbieten. Wenn es dann so weit ist und der Baum bei uns im Foyer steht, dauert es immer nicht lange, bis die Wunschkugeln vergeben sind", erzählt Jacqueline Hutterloh , die in dem Warenhaus die Aktion koordiniert. Ähnliches kann Marianne Schulze von SCISYS berichten: "Wir waren gespannt, wie der Wunschbaum bei unseren Mitarbeitern ankommt. Dass die Sterne so schnell einen Paten gefunden haben, hätte ich nicht gedacht. Ich freue mich sehr darüber."

Aber selbst wenn ein Wunsch am Baum zurückbleibt, muss kein Kind auf sein Geschenk verzichten. Für diesen Fall haben beide Unternehmen zugesagt, einzuspringen und die Wünsche zu erfüllen. Denn reich bestückt wird der Gabentisch der teilnehmenden Jungen und Mädchen nicht sein – sie stammen aus Familien, die von der Caritas betreut werden und nur wenig Geld haben. Caritasdirektor Ulrich Kemner ist dankbar für das Engagement der beiden Unternehmen: "Leider kann aus finanziellen Gründen nicht jeder seine Freude über das Weihnachtsfest auch durch Geschenke zum Ausdruck zu bringen. Deshalb ist es eine frohe Botschaft, wenn andere Menschen das ermöglichen. Teilen bringt doppelte Freude – nicht zuletzt, wenn es um Kinder geht!“